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Mauereidechse (Podarcis muralis)

Merkmale

Bis 20 cm, davon ca. 2/3 Schwanz; flacher, spitziger Kopf; lange Finger; Oberseite grau, braun oder grünlich; Unterseite weiss, rosa, gelb oder ziegelrot, mit dunklen Punkten oder Flecken; Männchen mit netz- oder fleckenartigem Rückenstreifen; Jungtiere und Weibchen mit dunkelbraunem Flankenband, oft mit dünnem Rückenstreifen.

Lebensweise

Ab den ersten warmen Frühlingstagen im März bis in den Spätherbst aktiv. Paarungszeit von April bis Juni. In kleinen, selbst gegrabenen Höhlen werden pro Jahr 2-3 Gelege mit bis zu 10 Eiern gelegt. Zwischen Ende Juli bis Mitte August schlüpfen die Jungtiere.

Lebensraum

Trockenwarme, sonnige und steinige Standorte. Wichtig sind Schlupfwinkel in unmittelbarer Nähe der Sonnenplätze. Bewohnt Geröllhalden, Steinbrüche, Kiesgruben, Ruinen, Rebberge, Wegränder, Bahndämme, Uferböschungen und Mauern.

Verbreitung

Von Spanien ostwärts über Mitteleuropa und die Balkanländer bis zur Westküste des Schwarzen Meeres und im Norden bis Südengland. In der Schweiz im Tessin sowie in der Westschweiz vom Genfersee über den Jurabogen bis Baden und Basel heimisch. Östlich davon zahlreiche isolierte Vorkommen, die auf Freisetzungen oder Einschleppung beruhen.

Regionale Vorkommen

Reptilienkarte_MauereidechseIn den 70er Jahren im Raum Sargans und Buchs eingeschleppt und breitet sich seither aus. Isolierte Vorkommen bei Rorschach, Balgach und Uznach.

Status und Schutz

Nicht heimisch. Mögliche Konkurrenz mit Zauneidechse.

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