Logo Naturmuseum St.Gallen

Seefrosch (Pelophylax ridibunda)

Merkmale

Mit 11 cm deutlich grösser als beide einheimischen Wasserfrösche. Die Unterscheidung der drei Formen (Seefrosch, Teichfrosch und Kleiner Wasserfrosch) ist sehr schwierig.
Stimme: lautes, sehr verschiedenartiges Quaken, Knurren und Quietschen. Typisch ist ein langsames Meckern, das sich im Rhythmus vom Wasserfrosch unterscheidet.

Lebensweise

Überwintern überwiegend an Land und suchen im Frühling das Gewässer auf. Die Laichzeit dauert von Ende April bis Juni. Verbringen danach den Sommer und den Herbst im und um das Gewässer. Quaken und knurren bei warmer Witterung bis in den Spätsommer hinein.

Lebensraum

Der Seefrosch hat ursprünglich eine Vorliebe für grosse und tiefe Gewässer. Bei uns nutzt er auch kleinste Gewässer.

Verbreitung

Kommt in der Schweiz ursprünglich nicht vor. Natürliche Vorkommen existieren auf der Iberischen Halbinsel, in Frankreich sowie in Osteuropa bis zum Ural. Wurde im 20. Jh. vielerorts eingeschleppt und kommt heute in Mittel- und Westeuropa vielerorts vor und breitet sich immer noch weiter aus.

Regionale Vorkommen

Amphibienkarte_SeefroschRheintal bei St.Margrethen und Sargans sowie im Raum Oberriet – Sevelen. Die Art breitet sich zur Zeit rasch aus.

Status und Schutz

Der Seefrosch ist nicht heimisch und steht daher nicht unter Schutz. Die Art breitet sich neuerdings im Rheintal aus und verdrängt dabei die einheimischen Wasserfrösche.
Es ist verboten, Seefrösche zu halten oder freizusetzen. Sie sind wenn möglich aus Gewässern zu entfernen.

Naturinfo

Regionales Kompetenz­zentrum
für Fauna und Artenschutz

Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen

Rorschacher Strasse 263
CH-9016 St.Gallen
071 243 40 40
E-Mail
Finanziell unterstützt durch das
Amt für Natur, Jagd und Fischerei
St.Gallen, das Planungsamt AR,
das Oberforstamt AI
sowie das BAFU.

Newsletter Naturinfo

Felder mit einem * sind Pflichtfelder.