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Tagung Dialog Natur – Regionale Naturschutztagung

Samstag 3. März 2018 am Naturmuseum St.Gallen

Mit der neuen Tagung kommt das Naturmuseum dem Bedürfnis nach Weiterbildung und Erfahrungsaustausch unter naturinteressierten Personen in den Kantonen St.Gallen und Appenzell nach. Die Tagung umfasst Schwerpunktreferate, freie Kurzreferate sowie ein Forum für Diskussion und Erfahrungsaustausch. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Ausschreibung erfolgt nach Vorliegen des definitiven Programms.

Aufruf für Kurzpräsentationen:

Haben Sie ein Thema aus den Bereichen Artenschutz, Naturkunde oder Umweltbildung, das Sie präsentieren und zur Diskussion stellen möchten?
Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung und Anregungen bis 22. Dezember. Es erleichtert unsere Planung, wenn wir Rückmeldungen früher erhalten.
Rückmeldungen an: kontakt@nullnaturinfo.ch

Der Lachs des Bodensees steigt auf

Der Aufstieg der Seeforelle zu ihren Laichplätzen ist jedes Jahr wieder ein besonderes Naturerlebnis. Sobald die Wetterbedingungen stimmen, steigt sie im Frühwinter wie der Lachs zur Fortpflanzung die Flüsse hoch.

Besonders an der Goldach und der Steinach lässt sich das Schauspiel gut beobachten. Wenn die Flüsse genügend Wasser führen, schwimmen die Fische gegen die Strömung in deren Oberläufe und überwinden dabei auch kleinere Wasserfälle und Steine.

Dass die Bodensee-Seeforellen heute wieder häufig bei ihrer eindrücklichen Laichwanderung beobachtet werden können, ist nicht selbstverständlich. In den 1960-er Jahren brach der Bestand regelrecht ein. In letzter Minute konnte sie gerettet werden. Die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF) startete mit der „Arbeitsgruppe Wanderfische“ ein langfristiges Programm zur Arterhaltung. Heute ist sie zwar nicht mehr unmittelbar vom Aussterben bedroht, doch immer noch gefährdet. Die rückläufigen Fangzahlen zeigen, dass weiterhin Massnahmen nötig sind. Das 2017 von der IBKF verfasste Bewirtschaftungskonzept nennt die wichtigsten Förder- und Bewirtschaftungsmassnahmen.

Informationen zur Bodensee-Seeforelle gibt es auch auf der Homepage www.anjf.sg.ch. Der Bericht „Bewirtschaftungskonzept der IBKF für die Bodensee-Seeforelle“ ist auf www.ibkf.org als PDF erhältlich.

Hunde bitte an die Leine

Die Seeforellen müssen während des Aufstiegs auch Flachwasserzonen überwinden. Die sich im Wasser windenden Fische können in einem Hund den Jagdtrieb wecken, weiss Marcel Zottele, der als Fischereiaufseher für die Bodensee-Zuflüsse zuständig ist. Leider habe er schon beobachten müssen, wie frei laufende Hunde in wilder Hatz durchs flache Wasser den laichbereiten Fischen nachsprangen. Weil die Fische auch während der Aufwuchszeit bis März sehr anfällig für Störungen seien, bittet er Hundebesitzer und Spaziergänger während dieser Zeit um besondere Rücksichtnahme und Einhaltung der Schutzgebietsbestimmungen.

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