Kreuzotter (Vipera berus)



MerkmaleKreuzotter

Bis 70 cm; durchgehendes Zickzackband; Flanken mit Fleckenreihe; senkrecht geschlitzte Pupillen; Männchen silbergrau mit schwarzer Zeichnung; Weibchen hellbraun mit unauffälliger dunkelbrauner Zeichnung. Einzige Giftschlange in der Region.

Lebensweise

Paarungszeit im April und Mai. Zwischen Ende August und Anfang Oktober, je nach Höhenlage, werden 4-10 fertig entwickelte Jungtiere geboren.

Lebensraum

Im Gebirge in sonnenexponierten Geröllhalden, auf Alpweiden und in lichten Wäldern. Unentbehrlich ist ein grosses Angebot an Verstecken wie Steinhaufen, Mauslöcher und dichter Kraut- und Zwergstrauchvegetation. Am häufigsten in der Nähe von Blockschutt, Geröll oder Legesteinhaufen. Früher auch in tieferen Lagen in Moorgebieten und lichten Wäldern verbreitet, heute nur noch wenige Reliktvorkommen im mitteleuropäischen Tiefland.

Verbreitung

Von Frankreich und Grossbritannien quer durch Europa und Sibirien bis zur pazifischen Insel Sachalin. Überschreitet in Schweden und Finnland den Polarkreis. Im Süden bis nach Nordgriechenland. In der Schweiz in den Nord- und Zentralalpen der östlichen Landeshälfte. Isolierte Populationen auch im westlichen Alpenraum und im Jura. Wird im Westen und Süden von der sehr ähnlichen Aspisviper abgelöst.

Regionale Vorkommen

Isolierte Vorkommen auf Alpweiden im südlichen Alpstein und im Alviergebiet sowie im Murgtal und Weisstannental. Die Verbreitung ist noch nicht genau bekannt.

Status & Schutz

Stark gefährdet. In alpinen Gebieten weit verbreitet, Vorkommen in tieferen Lagen vom Aussterben bedroht.

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