Fledermäuse in der Region St.Gallen - Appenzell
Gegenwärtig sind in den Kantonen St.Gallen und Appenzell Vorkommen von 21 Fledermausarten bekannt. Von 11 Arten sind Fortpflanzungsquartiere nachgewiesen. Von 6 weiteren Arten sind lediglich Quartiere ohne Fortpflanzung belegt. Eine Art ist in der Region ausgestorben. 6 Arten sind vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet.
Seit 1980 werden in den Kantonen St.Gallen und beider Appenzell Fledermausquartiere erfasst. Seit 1994 beteiligt sich der Kanton St.Gallen an einem nationalen Schutzprojekt für Fledermäuse. Im Jahr 2003 kamen beide Kantone Appenzell dazu. Seit 2008 ist das regionale Fledermausschutzprojekt Bestandteil des Angebotes von naturinfo. Die Facharbeit wird im Wesentlichen durch René Güttinger geleistet. Im Rahmen des Projektes werden Beratungen angeboten, neue Quartiere erfasst und bedeutende Quartiere überwacht.
Aus den Kantonen St.Gallen und beider Appenzell (rund 2500 Quadratkilometer) sind aktuell rund 1100 Fledermausquartiere erfasst. Die meisten befinden sich in privaten Gebäuden. Quartiere in Baumhöhlen, Felsspalten und dergleichen können nur mit sehr grossem Aufwand ausfindig gemacht werden. Deshalb sind davon nur wenige bekannt. Deshalb ist auch die Kenntnis über die Verbreitung vieler Fledermausarten sehr lückenhaft.
Aufruf
Melden Sie uns Ihre Beobachtungen! Unsere Kenntnisse über die Verbreitung und Förderungsmöglichkeiten unserer Fledermäuse basieren wesentlich auf Meldungen durch Freiwillige.
Kennen Sie ein Quartier, wo Fledermäuse am Abend ausfliegen? Dann teilen Sie uns dies bitte auf dem Kontaktformular mit.
Beratung
Für interessierte Personen und Behörden ist die Beratung zu Fragen des Fledermausschutzes unentgeltlich und wird durch das kantonale Monitoringprojekt abgedeckt. Rufen Sie uns an unter 079 477 1995 oder benutzen Sie das Kontaktformular.
Datenschutz
Alle gesammelten Daten sind grundsätzlich öffentlich und werden auf Anfrage unentgeltlich als elektronische Liste oder Objektblätter mit Urheberangaben abgegeben. Der Aufwand für spezielle Bearbeitung und Kommentierung von Datenauszügen wird verrechnet. Es werden keine für die Öffentlichkeit gesperrten Daten geführt.
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